Ein neues Umfeld für den Dom

2013-08-06 14.19.59Gestern fand er statt: Der symbolische Spatenstich zur Umgestaltung der östlichen Domumgebung. Wir freuen uns sehr über die Aufwertung der Ostseite des Weltkulturerbes Dom und des historischen Baptisteriums, auf die wir lange gewartet haben. Endlich kommen die Schmutzecken weg und der Weg zur Philharmonie wird freundlicher!

2013-07-31 16.25.38Mit dieser Umgestaltung sind auch umfängliche Abrissarbeiten verbunden, von denen auch eine Wegverbindung zwischen Gleis 1 des Hauptbahnhofs und der Domplatte betroffen ist. Einige beklagen, diesen Weg auf die Domplatte nun nicht mehr nutzen zu können.

In diesem Zusammenhang ist im heutigen Gastbeitrag von Barbara Schock-Werner im Kölner Stadt-Anzeiger davon die Rede, dass sich die Bezirksvertretung Innenstadt für einen gläsernen Steg auf der Dom-Ostseite einsetzen wolle. Aber über einen Steg (oder lyrisch: „Skywalk“) als neue Wegverbindung vom Gleis 1 zur Domplatte ist in der Bezirksvertretung Innenstadt bislang nicht diskutiert worden.

2013-08-06 14.42.47Fest steht auch: Wir bekommen keine romantischen Assoziationen einer gläsernen Plattform über dem Grand Canyon, wenn wir über eine gläserne Brücke zur Domplatte sprechen. Denn trägt ein solcher Steg wirklich zur barrierefreien Erschließung des Hauptbahnhofs und zur städtebaulichen Aufwertung des östlichen Domumfeldes bei? Bei Barrierefreiheit geht es nicht nur um die Erreichbarkeit eines einzelnen Gleises! Barrierefreiheit ist auch eine städtebauliche Qualität, für die wir uns schon lange einsetzen. Vor diesem Hintergrund scheinen uns die Vorschläge weiterführender, die von Frau Schock-Werner in ihrem Beitrag genannt worden sind: nämlich den Weg Wallraf-Platz-Unter Fetten Hennen-Kardinal-Höffner-Platz-Trankgasse-Bahnhofsvorplatz mit einer ebenen und für Rollstühle etc. geeigneten Oberfläche zu versehen. Von dieser Lösung profitieren auch die Fahrgäste, die auf anderen Gleisen des Hauptbahnhofs ankommen oder abfahren.
In dieser Richtung wollen wir im Gespräch mit den Behindertenverbänden und der ehemaligen Dombaumeisterin arbeiten.

Dann würde das Domumfeld noch zugänglicher – und darauf setzen wir uns ein.

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