Schwerter zu Pfandringen!

PfandringAls Bezirksvertretung bohren wir oft dicke Bretter – manchmal sogar sehr dicke. In kaum einem anderen Fall erlebe ich derzeit einen so erbitterten Widerstand gegen einen Beschluss der Bezirksvertretung wie bei den Pfandringen. Wohl gemerkt: Die BV-Innenstadt hat auf Initiative der SPD nicht beschlossen, das komplette Stadtgebiet mit Pfandringen zu bestücken. Nein, es geht um zehn Pfandringe für die Südstadt, die eine Initiative aus dem Stadtteil (Aktionsgemeinschaft rund um Bonner Str./Chlodwigplatz) sponsern möchte – als Pilotprojekt und zunächst befristet für ein Jahr. Schon vor dem Beschluss setzten zwei (!) Dezernenten (die für Soziales/Umwelt und Stadtentwicklung) ihre gesamte Energie und Menpower ein, um diese Pfandringe zu verhindern. Aus zehn Pfandringen wird ein Projekt mit stadtweiter, fast nationaler Bedeutung und riesigem Gefahrenpotenzial („Wurfgeschosse“). Die Verwaltung weiß auch schon, dass die Erfahrungen mit den ersten Ringen in Ehrenfeld schlecht gewesen sein müssen – kann aber keinen belastbaren Erfah-rungsbericht vorlegen. Zu guter Derzeit werden zwei Ratsausschüsse mit den Pfandringen beschäftigt. Eine solche Blockadehaltung der Verwaltung ist nicht nur ärgerlich – sie geht auch am Empfinden und an den Wünschen der Bevölkerung der beteiligten Viertel vorbei.

Aber wir bleiben dran!

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