SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt kritisiert Umgang der Verwaltung mit dem nördlichen Rheinufer

Mit deutlicher Kritik reagiert die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt auf die Absicht der Verwaltung, den unangemessenen Zustand des nördlichen Rheinufers zwischen Hohenzollern- und Zoobrücke in absehbarer Zeit nicht verändern zu wollen.

In einer Reaktion auf eine Bürgereingabe zur Rheinuferpromenade zwischen Bastei und Zoobrücke stellte die Verwaltung fest: „Eine Aufwertung der Rheinuferpromenade zwischen Bastei und Zoobrücke ist sicher wünschenswert. Dass in diesem Zusammenhang auch die verkehrliche Nutzung des Bereiches und auch die Lage der Busparkplätze überprüft werden muss, ist selbstverständlich. Die Verwaltung wird aber aufgrund von anderen Prioritäten und Planungsaktivitäten auf absehbare Zeit leider keinen Planungsprozess starten können. Die Anregung wird dann zur gegebenen Zeit berücksichtigt“ (1300/2019).

Die SPD-Fraktion hatte zu dieser Stellungnahme der Verwaltung schon in der letzten Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt deutliche Worte gefunden. „Das innenstädtische Rheinufer hat für Köln auf beiden Rheinseiten eine herausragende stadträumliche Bedeutung. Wie man einen solchen Bereich auf unabsehbarer Zeit als Parkplatz abwerten oder gar missbrauchen und Kritik an dem Zustand mit dem Hinweis, es gäbe andere Prioritäten, abtun kann, ist nicht nachvollziehbar“, betont Regina Börschel, Vorsitzende der SPD-Fraktion. „Das Ufer zu beiden Seiten des Rheins wird im Masterplan Innenstadt als Entrée und Mitte Kölns bezeichnet, das auch als Schaufenster der Stadt wirken soll. Gerade der Bereich nördlich der Hohenzollernbrücke wird diesem Anspruch nicht gerecht. Aus diesem Grund wurde die Stadtverwaltung bereits vor Jahren beauftragt, ein Konzept zu erarbeiten, wie dieser Bereich attraktiviert werden kann. Wir erwarten deshalb von der Verwaltung eine klare Aussage, wie und wann sie diesem Auftrag nachkommen wird“, so Börschel weiter.

Ein Gedanke zu “SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt kritisiert Umgang der Verwaltung mit dem nördlichen Rheinufer

  1. Liebe Leute, da hattet Ihr Jahrzehnte Zeit ein bürgerfreundliches Köln zu gestalten, aber das ist nichts mehr. Ich gebe mal ein Beispiel aus meiner Sicht. Laut KSTA kommen jährlich 10.000 Touristenbusse in die Stadt. Die Laden ihre Fracht direkt vor dem Dom ab. Mit laufenden Motor auch bei der Abholung am Nachmittag. Fahren dann über den Theodor-Heuss-Ring Richtung Bastei zum Parken. Hier wieder im Winter bleibt der Motor an, im Sommer die Klimaanlage, die mit Diesel ohne Abgassreinigung betrieben wird. Die Busse fahren also 4 mal in der Innenstadt hin und her,das heißt bei einer Strecke von 4 Kilometern handelt es sich um eine Gesamtfahrleistung von 160.000 Kilometern. Bei einen Verbrauch an Diesel von ca. 30 Liter, ergibt sich eine Schadstoffbelastung bei ca. 1.600 kg CO und NOX . Ich wohne hier und leide schon Sonntags um 8 Uhr,wenn die Busse durch den Theodor-Heuss-Ring suchend fahren. Die. Einzige Lösung ist: Busse aus der Stadt verbannen. Parken nur am ausgewiesenen Buspark im Niehler Hafen. Die Touristen werden mit Gelenkbussen der KVB mit Strom, in die Innenstadt gefahren. Und zahlen dafür auch. 5 € pro Person ist ja wohl angemessen, wenn unsere Stadt auch von denen zugemüllt wird. Ich persönlich ziehe die Konsequenzen aus dem Nichtschutz der Bürger dieser Stadt und verlasse Köln. War schön hier,wurde aber leider immer schlechter. LG Hara Lehmann

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