Flexibilität statt Ideologie!

Verkehr muss von den Nutzer*innen her gedacht werden, nicht von Ideologien. Die Zukunft liegt in einer Mischung der Verkehrsmittel, die ökologisch und sozial verträglich sein muss.

Wir wollen

  • 2014-01-12 13.14.06ein ganzheitliches Verkehrskonzept für die Innenstadt. Die Verkehrswege müssen so aufeinander abgestimmt sein, dass der Verkehr fließen kann. Was manchmal für die einzelne Straße sinnvoll erscheint, kann zu Nachteilen für die umliegenden Veedel führen. Einseitige Benachteiligungen dürfen nicht passieren.
  • den konsequenten Ausbau von Car- und Bike-Sharing. In einem urbanen Lebensumfeld müssen Verkehrsmittel vor allem praktisch, verfügbar, ökonomisch und ökologisch sein. Deshalb sollen städtische Sharing-Konzepte entwickelt und ausgebaut werden. Sie reduzieren nachhaltig die Anzahl von Autos und Fahrrädern und leisten einen Beitrag zur Entlastung der überall schwierigen Parksituation;
  • eine Anbindung der Innenstadt an den Radschnellweg. Immer mehr Menschen in der Innenstadt steigen vom privaten PKW auf das Fahrrad um. Dieses veränderte Mobilitätsverhalten muss sich in der Verkehrsplanung widerspiegeln. Deshalb fordern wir eine Verlängerung des geplanten Radschnellwegs von Frechen zur Universität bis in die Innenstadt;
  • den vorhandenen Parkraum sinnvoll nutzen. Mehr Fahrräder in der Innenstadt bedeuten auch mehr abgestellte Räder auf den Fußgängerwegen und Plätzen. Autos, Fahrräder und Motorräder brauchen ihren Raum. Deshalb sollen in zukünftigen Planungen von Straßen nicht nur Stellplätze für PKWs, sondern auch für Fahr- und Motorräder von Anfang an berücksichtigt werden;
  • Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer*innen. Wo Autos, Busse, Straßenbahnen, Fahrradfahrer*innen und Fußgänger*innen aufeinander treffen, entstehen oft gefährliche Situationen, die es zu vermeiden gilt. Wir bevorzugen gute Fahrradspuren für Radfahrer*innen und eigene Flächen für Fußgänger*innen gegenüber sog. shared spaces, dem gemeinsam genutzten Raum. Klare Räume für die unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer*innen bedeuten weniger Konkurrenz und weniger Konflikte.  Straßen wie z.B. die Deutzer Freiheit sollen barrierefrei ausgebaut werden, wie bereits in der Severinstraße und am Eigelstein geschehen.
  • die Fußgänger*innen als gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer*innen. Verkehrswegeplanung wurde lange nur für Verkehrsmittel gedacht. Zu oft haben Fußgänger*innen das Nachsehen. Insbesondere behinderte Menschen und Fußgänger*innen mit Kinderwagen oder Rollator bemerken auf ihrem Fußweg die alltäglichen Barrieren. Deshalb müssen Fußgänger*innen in allen Verkehrskonzepten entsprechend berücksichtigt werden. Wir wollen eine barrierefreie Innenstadt;
  • 2013-07-04 19.24.31die Schaffung eines großen Busterminals am Köln/Bonner Flughafen. Seit der Freigabe des Fernbus-Linienverkehrs ist deren Zahl deutlich angestiegen und wird sicherlich weiter wachsen. Auch zahlreiche Reisebusse mit Besuchergruppen haben Köln als Ziel. Was fehlt, ist ein Busbahnhof mit entsprechender Infrastruktur. Der aktuelle Busbahnhof am Breslauer Platz und die Komödienstraße als Haltepunkt für Reisebusse sind längst an ihre Kapazitätsgrenzen angelangt. Deshalb setzen wir uns für die Schaffung eines Busterminals am Flughafen Köln Bonn ein, von dem aus Besucher*innen die Kölner City bequem und schnell mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen können;
  • eine Entlastung der KVB-Linien in den Stoßzeiten.

Moderne Verkehrsinfrastruktur dient den Menschen. Dafür brauchen wir ein Verkehrskonzept, das alle Verkehrsteilnehmer*innen in den Blick nimmt.